Bericht vom Jungschützenschießen am 16.05.2026

17. Mai 2026

Bericht vom Jungschützenschießen am 16.05.2026

17. Mai 2026

An Christi Himmelfahrt richtete der Schützenverein den Schnadgang aus. In diesem Jahr wurde die südliche Route kontrolliert. Der Weg führte an die Grenzen zu Ermsinghausen, Bökenförde, Eikeloh, Eringerfeld und Störmede. Zum Treffpunkt am Schützenplatz fanden sich ca. 75 Schützenbruder ein. Von der schlechten Wetterprognose ließen sich diese nicht einschüchtern, mit dem Bus die Grenzen abfahren, das können sie in Störmede.

Der stellvertretende Oberst Klaus Blomenröhr sprach ein paar Worte zur Begrüßung. Bürgermeister Remco van der Felden verabschiedete die Wanderer mit einen kleinen Seitenhieb an die „Busfahrer“ und zwei Flaschen Hochprozentigem als Wegzehrung. Anschließend machte er sich selbst auf den Weg nach Störmede, um die Stimmen in Langeneicke müsse er sich ja keine Sorgen machen.

Los ging es in Richtung Bökenförde zum Grenzstein bei „Falkensteins Kreuz“. Dort gab es einen kurzen Umtrunk zusammen mit einer Abordnung aus Bökenförde. Der Langeneicker König Dennis Lohmann und der Bökenförder König Michael Ullrich wurden „gepoläst“, wobei kritische Stimmen anmerkten, der Bökenförder hätte beim Ausruf „Alles Use“ in die falsche Richtung geschaut. Da machte es Dennis besser.

Die kurze Rast und der direkte Weg zum „Modellflugplatz“ erwies sich als richtige Entscheidung, denn der erste Schauer kündigte sich an. Dort fand sind guter Regenschutz, so dass man nach längerer Rast weiter zum „Eringerfelder Wald“ ging. Dort gab es die traditionelle Erbsensuppe vom Hofstatt gereicht. Auch wenn es keine direkte Grenze gibt, fand sich auch eine Gruppe Schützen aus Oestereiden dort ein. Ihnen hat es so gut gefallen, dass sie den Rest des Weges mitgegangen sind.

Weiter ging es zu „Nuisen Scheune“. In diese konnte man vor dem einsetzenden Regen flüchten. Rudolf Degener hielt in der Regenpause einen längeren Vortrag über die „Völsmar“. In der dunkeln Scheune kam regelrechte Kinoatmosphäre auf.

Inzwischen hatten umtriebige Organisatoren klar gemacht, dass der Abschluss nicht am Schützenplatz, sondern in der Gaststätte bei Manfred Pawelski stattfinden sollte. Vielen Dank an Manni für seine spontane Zusage.

Also führte die letzte Etappe direkt ins Gasthaus. Dort traf sich auch das Tambourkorps und spielte in der Kneipe auf. Mal ein etwas andere Abholen der Schnadgänger.

Zwei Planwagen wurden zur Verfügung gestellt. Sie wurden von vielen genutzt. Anfangs aus Angst vor dem Regen, dann weil sie nicht laufen wollten, am Ende weil sie nicht mehr laufen konnten. Einigen ist dieser Mangel an Bewegung offenbar vor der Theke oder auf dem Weg nach Hause, respektive im Rosenbeet, zum Verhängnis geworden.

Es war wieder eine rundum gelungene Veranstaltung und wir freuen uns schon auf den nächsten Schnadgang am Vatertag 2028.

 

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